Montag, 9. Juli 2007

wasser

Welt im Tropfen.
Wasser als Gedächtnis und Spiegel.

Blauer Planet.
Der Mensch besteht zu 70 % aus Wasser und
stirbt in der Regel nach drei, vier Tagen ohne Wasser durch Dehydration.
Wasser ist längst ein privates Gut, das mit den Gesetzen des freien Marktes gehandelt wird. So exportieren Länder wie Wales Trinkwasser nach Asien und machen damit 'gute Geschäfte'. Der Trinkwassermangel in der Welt ist auch Europa nicht fremd und wird beispielsweise in Spanien unmittelbar erfahren. Diese Tatsache ist aber nicht allein ausschlaggebend dafür, dass das Phänomen Wasser Leitthema der Weltaustellung in Saragoza [2008] ist.
Vielmehr haben Forschungen erwiesen das Wasser und somit in gewissem Sinne auch Dinge, wenn nicht ein Bewusstsein, dann zumindest ein Gedächtnis haben. Die Homöopathie praktiziert ihrer Methode nach bereits seit 1800, was erst heute auf außreichend wissenschaftliche Gründe zurechtgedacht ist, um es aus der ihr zugewiesenen 'unseriösen' Esoterik [hier: Placebo-Effekt] in das ach so reine Wissen zu heben.
Die Homöopathie vermischt - ihrem Ähnlichkeitsprinzip nach - die Arzneisubstanz schrittweise mit Wasser oderund Alkohol bis der Augangsstoff nicht mehr nachweisbar ist. Das Wasser merkt sich also - nach Auffassung der Homöopathie - die Arzneisubstanz. Neuere Forschungen scheinen das Wissen der Schüler Samuel Hahnemanns auf ihre Weise zu bestätigen, wenn hier behauptet wird, dass sich das Wasser von der Quelle bis zum Meer seinen Weg merkt. Welche Informationen das "Gedächtnis des Wassers" speichern kann, zeigen die Mikroskopaufnahmen neuer Forschungsergebnisse des Institutes für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen der Universität Stuttgart (ISD), die unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Kröplin zusammengestellt wurden.

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[Einfluss von Mobiltelefonen auf die Tropfenstruktur.]

"Erläuterung zur Abbildung:
Das Wasser wurde zwei Minuten lang dem Einfluss des elektromagnetischen Feldes eines Mobiltelefons ausgesetzt.
Die oberen drei Bildpaare zeigen Speichel nach einem (wortlosen) Telefonat. Links ist jeweils der Speichel vor dem Telefonat zu sehen, rechts der nach dem Telefonat veränderte. In allen Fällen zeigt sich eine rigidere, in der Vielfalt verarmte Struktur.
Das untere Bildpaar zeigt die Einwirkungen auf ein Bodenseewasser. Auch hier wird das Bild strukturloser.
Alle Abbildungen wurden dem Buch "Welt im Tropfen", GutesBuchVerlag entnommen.

Universität und Institut

Am Institut für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen (ISD) der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bernd Kröplin forschen wir seit einigen Jahren an der Informationsübertragung im Wasser. Ursprünglich hervorgegangen ist dieses Gebiet aus den Bemühungen eine "einfache Raumfahrtmedizin" für die Astronauten an Bord zu entwickeln, mit der sie sich auf bioenergetischer Behandlungsbasis bei kleinen gesundheitlichen Verstimmungen selbst versorgen können. Dabei ist uns aufgefallen, daß sich schwache Feldwirkungen, die mit üblichen Messmethoden nicht feststellbar sind, im Wasser abbilden und unter dem Mikroskop betrachtet und dokumentiert werden können. Die Methode wurde neben natürlichen Wässern auch auf Körperwässer (Speichel, Urin, Blut) angewandt und hat zu einem eigenen Forschungszweig geführt. Inzwischen gibt es über 10000 Bilder in unserer Wasserdatenbank." [aus: welt im tropfen]

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[Mehrpersonenversuch: Jede Reihe zeigt die Bilder eines Auftropfers. Die Bilder einer Reihe sind untereinander viel ähnlicher als die Reihen untereinander. Dies bedeutet, dass die Eigenart des Auftropfers das Bild beeinflusste.]


"Ziel des Versuchs ist es, festzustellen, ob die Wasserbilder der Tropfen von den auftropfenden Personen beeinflusst werden.

Dazu werden die auftropfenden Personen (ca. 10 ) in einem Hörsaal im Abstand von mindestens 1,5 m platziert, um Interaktionen auszuschließen. Jeder füllt selbst eine Einwegspritze mit dem Testwasser, das aus der Wasserleitung des Hauses stammt und betropft zwei Objektträger mit jeweils 14, möglichst kleinen Tropfen, die in zwei Reihen angeordnet sind. Der Auftropfende bleibt am Platz bis die Tropfen getrocknet sind. Danach werden die Objektträger eingesammelt und unter dem Mikroskop photographiert. Das Mikroskop ist ein Dunkelfeldmikroskop mit Vergrößerung etwa 40. Die Objektträger sind unbehandelt und mit Papier gereinigt. Die Photos werden miteinander verglichen.

Der Vergleich zeigt, dass die Tropfenbilder von jedem Auftropfenden untereinander große Ähnlichkeit in Struktur und Farbe aufweisen, während sich die Bilder verschiedener Personen i.a. deutlich unterscheiden. Das untenstehende Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Versuchsauswertung. Dies lässt den Schluss zu, dass das Tropfenbild von der Eigenart des Auftropfenden beeinflusst wurde. Der Versuch wurde noch zweimal wiederholt, einmal tropften alle Auftropfer aus derselben Spritze auf, die sie weiterreichten. In beiden Fällen zeigte sich obiges Ergebnis." [s.o.]

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Matthew Herbert